- Ukulele spielen lernen mit Akkorden und Griffbildern
- Was ist ein Griffbild?
- Wie lese ich ein Griffbild in Textform?
- Die wichtigsten Ukulelen-Grundgriffe
- Ukulelen-Akkorde – die praktische Übersicht von Pianelli
- Akkordfolgen für die Ukulele
- 5 Tipps: So lernen Sie Ukulelengriffe effektiv
- Vermeiden Sie diese Fehler, wenn Sie Akkorde einstudieren
- Unterschiede der Ukulelen-Typen
- Ukulele spielen – ein Stück Hawaii in Ihrem Zuhause
- FAQ
Die Ukulele ist klein, handlich und verbreitet sofort gute Laune. Kein Wunder, dass dieses Instrument immer beliebter wird. Doch wer dauerhaft Freude am Spielen haben möchte, sollte sich intensiver mit den Ukulelengriffen beschäftigen. In diesem Ratgeber erfahren Sie alles Wichtige über Ukulelen-Grundgriffe, nützliche Akkordfolgen und wie Ihnen eine Ukulelen-Grifftabelle beim Lernen hilft.
Ukulele spielen lernen mit Akkorden und Griffbildern
Mit Ukulelengriffen sind die Fingerpositionen auf dem Griffbrett gemeint, mit denen Akkorde erzeugt werden. Jede Kombination aus gedrückten und offenen Saiten ergibt einen bestimmten Akkord, z. B. in C-Dur, G-Dur oder A-Moll. Die Standard-Ukulele mit hawaiianischer Stimmung besitzt vier Saiten (von oben nach unten): G, C, E und A. Mit den Fingern der linken Hand greifen Sie die Saiten an bestimmten Bünden, während die rechte Hand sie anschlägt oder zupft.
Was ist ein Griffbild?
Wie bei der Gitarre zeigt ein grafisches Griffbild, welche Saite an welcher Stelle gegriffen werden muss. Das Gittermuster stellt dabei den Hals der Ukulele mit ihren vier Saiten und den obersten meist vier oder sechs Bünden dar. Von links nach rechts lauten die Saiten G, C, E und A. Ein Punkt gibt an, an welchem Bund Sie die jeweilige Saite greifen. Ist auf einer Saite kein Punkt zu sehen, wird sie leer angeschlagen.
Wie lese ich ein Griffbild in Textform?

Neben der grafischen Darstellung gibt es auch die Textform. Dann besteht das Griffbild aus vier Ziffern, die je einen Bund abbilden und die Position der Finger auf den Saiten beschreiben, wobei 0 eine leere Saite ist.
1 steht für den Griff auf dem 1. Bund, 2 auf dem 2. Bund, 3 auf dem 3. Bund und so weiter.
2000 für A-Moll bedeutet beispielsweise: 1. Saite (G) im 2. Bund greifen, 2. bis 4. Saite (C/E/A) bleiben leer.
Die wichtigsten Ukulelen-Grundgriffe
Wenn Sie gerade erst mit dem Spielen beginnen, reichen bereits wenige Ukulelen-Grundgriffe, um viele bekannte Lieder zu begleiten und eine Vielzahl einfacher Melodien zu spielen.
Die folgende Tabelle zeigt die fünf wichtigsten Einstiegsakkorde:
| Akkord | Griffbild (Textform) | Beschreibung |
|---|---|---|
C-Dur (C) | 0003 | nur der Ringfinger greift in der 3. Lage auf der A-Saite |
G-Dur (G) | 0232 | Zeige-, Mittel- und Ringfinger bilden ein kleines Dreieck |
F-Dur (F) | 2010 | Zeigefinger auf der 1. Lage der E-Saite, Mittelfinger auf der 2. Lage der G-Saite |
A-Moll (Am) | 2000 | Mittelfinger auf der 2. Lage der G-Saite |
D-Moll (Dm) | 2210 | wie F-Dur, zusätzlich mit Ringfinger auf der C-Saite |
Ukulelen-Akkorde – die praktische Übersicht von Pianelli

Wir haben für Sie die wichtigsten Akkorde als Griffbilder in einer Übersicht zusammengestellt, die Sie sich hier ansehen und zum Üben ausdrucken können.
Akkordfolgen für die Ukulele
Eine Akkordfolge beschreibt die Reihenfolge der gespielten Akkorde. Besonders beim Üben sollten Sie einfache und häufig vorkommende Muster ausprobieren. Achten Sie darauf, lieber langsam und sauber zu spielen als zu schnell mit Fehlern. Mit der Zeit wird Ihre Fingerfertigkeit automatisch besser.
„Vier-Akkord-Folge“
- C – G – Am – F
- Diese Kombination findet sich in vielen modernen Liedern und klingt harmonisch und fließend.
„Island Feel“
- F – G – C – Am
- Ideal, wenn Sie den typischen hawaiianischen Klang der Ukulele üben möchten.
Blues-Stil
- A7 – D7 – E7
- Diese Akkordfolge gibt Ihren Liedern einen klassischen Blues-Charakter.

5 Tipps: So lernen Sie Ukulelengriffe effektiv
Um die Akkordfolgen für die Ukulele zu lernen, braucht es keine komplizierte Theorie – entscheidend ist, dass Sie Lust auf das Instrument haben und nicht planlos üben. Folgende Tipps helfen Ihnen dabei:
- Nutzen Sie die Ukulelen-Grifftabelle von Pianelli: Sie zeigt Ihnen visuell, wo die Finger platziert werden müssen.
- Konzentrieren Sie sich auf einen Griff pro Übungseinheit: Üben Sie zunächst nur einen Akkord, bis er sicher sitzt.
- Bauen Sie regelmäßiges Wechseltraining ein: Wiederholen Sie gezielt Übergänge, etwa von C-Dur zu G-Dur, um Akkordfolgen zu festigen.
- Stärken Sie Ihr Rhythmusgefühl: Verwenden Sie beispielsweise ein Metronom, um im Takt zu bleiben.
- Spielen Sie bekannte Songs mit: Das steigert Ihre Motivation und die Fingerbeweglichkeit zugleich.
Wählen Sie einfache Stücke, bei denen sich die Akkorde oft wiederholen. So bleibt der Fokus auf den Griffen, nicht auf komplizierten Rhythmen.
Vermeiden Sie diese Fehler, wenn Sie Akkorde einstudieren
Auch einfache Ukulelengriffe erfordern etwas Aufmerksamkeit. Ein sauberer Ton entsteht durch präzises, aber entspanntes Greifen und regelmäßiges Üben. Viele Anfänger machen ähnliche Fehler:
- zu flache Fingerhaltung: Drücken Sie die Saiten mit den Fingerspitzen, nicht mit den Fingerkuppenflächen.
- übermäßiger Druck: Zu starkes Greifen führt dazu, dass Sie verspannen und die Hände ermüden. Bleiben Sie locker und üben Sie nicht zu lange am Stück.
- unsaubere Akkordwechsel: Konzentrieren Sie sich beim Übergang auf den jeweils schwierigsten Finger.
- ungestimmtes Instrument: Stimmen Sie Ihre Ukulele regelmäßig – bereits kleine Abweichungen können das Klangbild stark verändern.

Unterschiede der Ukulelen-Typen
Es gibt verschiedenen Arten von Ukulelen, die sich im Klang, in der Größe und im Spielgefühl geringfügig unterscheiden. Die Ukulelengriffe bleiben allerdings meist gleich.
Wenn Sie fortgeschritten sind und zwischen verschiedenen Ukulelen-Arten wechseln, achten Sie darauf, dass Sie die passende Stimmung verwenden – sonst hören Sie womöglich falsche Tonhöhen.
- Sopran-Ukulele: kurzer Hals, hohe Stimmung (GCEA), ideal für Anfänger
- Konzert-Ukulele: etwas größer, voller Klang, gleiche Stimmung wie Sopran
- Tenor-Ukulele: mehr Griffraum, kräftiger Ton, beliebt bei fortgeschrittenen Spielern
- Bariton-Ukulele: abweichende Stimmung (DGBE), Akkorde ähneln der Gitarre
Ukulele spielen – ein Stück Hawaii in Ihrem Zuhause
Die Akkorde bilden die Grundlage für das Spiel auf den charmanten Ukulelen. Mit wenigen Grundgriffen, einer übersichtlichen Ukulelen-Grifftabelle und regelmäßigem Üben können Sie schon nach kurzer Zeit viele bekannte Lieder begleiten. Selbst einfache Akkordfolgen auf der Ukulele eröffnen Ihnen eine erstaunlich große musikalische Bandbreite – perfekt für gemütliche Abende, Feiern oder den Urlaub.

Unsere Tipps fürs Spielen:
- Üben Sie regelmäßig, lieber täglich kurz als unregelmäßig lang.
- Spielen Sie zunächst langsam und achten Sie auf sauberen Klang.
- Nehmen Sie sich beim Üben auf – Audioaufnahmen helfen, Fortschritte zu überprüfen.
- Nutzen Sie Online-Tutorials oder Lernvideos für visuelle Unterstützung.
- Bleiben Sie geduldig – Fingerfertigkeit entsteht durch Wiederholung.
Gern beraten wir Sie auch persönlich
im Pianelli Music-Store in Jena oder per Telefon.
FAQ
Welche Ukulelengriffe sollte ich zuerst lernen?
Starten Sie mit C, G, Am und F. Diese vier Akkorde bilden die Grundlage für unzählige bekannte Songs.
Wie viele Akkorde sollte ich beherrschen?
Mit etwa acht bis zehn Akkorden lässt sich bereits eine sehr große Zahl an Liedern begleiten.
Ist eine Ukulele- Grifftabelle notwendig?
Ja. Eine Ukulelen-Grifftabelle erleichtert Ihnen das Lernen erheblich, da Sie visuell sehen, wie jeder Akkord gegriffen wird.
Warum klingt mein Akkord nicht klar?
Prüfen Sie, ob Ihre Finger zu flach aufliegen oder versehentlich eine benachbarte Saite berühren. Ein leicht gekrümmter Finger sorgt für saubere Töne.
Gibt es Unterschiede zwischen Rechts- und Linkshändern?
Ja. Linkshänder können wahlweise die Saiten umspannen oder spiegelverkehrt greifen. Wichtig ist nur eine bequeme und stabile Haltung.
Wie übe ich Akkordfolgen effektiv?
Spielen Sie einfache Akkordfolgen auf der Ukulele wie C – G – Am – F öfter hintereinander. Mit einem Metronom halten Sie das Tempo konstant.
Wie kann ich mir neue Ukulelengriffe besser merken?
Stellen Sie sich die Akkorde als Fingerbilder vor. Je häufiger Sie sie greifen, desto effektiver speichert Ihr Muskelgedächtnis die Bewegungen.







