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Ukulele – das oft unterschätze Musikinstrument

Ukulelen erfreuen sich in den letzten Jahren stetig wachsender Beliebtheit in allen Altersgruppen. Einfache Instrumente eignen sich für Kinder, die sich zum ersten Mal an die schwingenden Saiten herantasten. Gitarristen lieben sie als Zweitinstrument, als Wandergitarre (Guitalele) oder einfach als Ergänzung zum Gitarrenklang. Dabei ist die Ukulele ein vollwertiges Musikinstrument, das ursprünglich zur Liedbegleitung konzipiert wurde und heute oft unterschätzt wird. Bei Pianelli finden Sie unzählige Varianten – wir stellen Sie Ihnen vor!

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Von Haiwaii in die Welt: das Instrument im Wandel der Zeit

Die Ukulele ist untrennbar mit den exotischen Stränden von Hawaii verbunden. Doch ihren Ursprung hat sie in Portugal, denn sie geht auf das Cavaquinho zurück, eine kleine viersaitige Gitarre. Einwanderer aus Madeira brachten das Instrument um 1879 mit. Bei den Ureinwohnern Hawaiis fand es großen Anklang und wurde unter dem Namen Ukulele vielfach nachgebaut. Die Bezeichnung bedeutet „hüpfender Floh“ und bezieht sich auf die Finger, die sich blitzschnell über das Griffbrett bewegen. Der auf Hawaii heimische Portugiese Manuel Nunes gilt als Erfinder der Ukulele, da er sie verfeinerte und eine eigene Fabrik eröffnete.

Von Hawaii aus eroberte die Ukulele die ganze Welt. Als die Insel 1959 Bundesstaat der Vereinigten Staaten wurde, nahm ihre Bekanntheit stark zu. Oft wurde die Ukulele jedoch nur als begleitendes Instrument zum bestehenden Gitarrenklang eingesetzt. Erst in den letzten Jahrzehnten haben viele Bands und Musiker sie als vollwertiges Musikinstrument für sich entdeckt. Inzwischen gibt es unzählige Varianten für jeden Bedarf: Mit Tonabnehmer (um Konzertsäle ausreichend laut beschallen zu können), wasserfeste Varianten aus Kunststoff für den Strand und Ukulelen in E-Gitarrenform für Rockfans. Neben der typischen Sopranukulele konnten sich auch Konzertukulelen, Tenorukulelen, Baritonukulelen und Bassukulelen in allen Musikstilen durchsetzen.

 

Aufbau und Klang der Ukulele 

Der exotische Sound einer Ukulele ist ohne Zweifel unverwechselbar. Sie wird den Zupfinstrumenten zugeordnet und sieht aus wie eine kleine Gitarre: Bei ähnlichen Proportionen ist sie etwa 60 Zentimeter lang und 20 Zentimeter breit. Aufgrund der Größe erfreut sich die Ukulele bei Kindern großer Beliebtheit. Sie können damit langsam an Saiteninstrumente herangeführt werden, da die kompakte Bauart die Kinder bei der Handhabung unterstützt. Das ermöglicht schnelle Lernerfolge, sodass die Motivation länger aufrechterhalten werden kann. Natürlich können Erwachsene ebenso kreativ auf der Ukulele spielen. Sie bietet sich auch besonders als Reiseinstrument und für die gemütliche Abendunterhaltung im kleinen Kreis an.

In der Regel hat eine Ukulele zwischen vier und acht Saiten. Dies variiert je nach Modell und eröffnet damit dem Spieler nahezu unendliche Möglichkeiten, sich musikalisch zu entfalten und die eigene Kreativität zu fördern. Die oberste Saite wird gewöhnlich höher gestimmt als die unteren Saiten, womit der einzigartige tropische Klang erzeugt wird. Inzwischen gibt es verschiedene Grundmaterialien, aus denen eine Ukulele gefertigt wird. Je nach persönlichem Geschmack und Verwendungszweck kann zwischen unterschiedlichen Holzarten wie Mahagoni oder Fichte sowie kompletten Kunststoffmodellen entschieden werden. Eine Ukulele wird normalerweise ohne Plektrum gespielt, was aber natürlich nicht verpflichtend ist und vom individuellem Spielverhalten abhängig gemacht werden sollte.

 

Von Sopran bis Bariton: verschiedene Größen und Stimmungen

Bei der klassischen Ukulele handelt es sich um eine Sopran-Ukulele. Sie ist am weitesten verbreitet und dient oft als Einstiegsinstrument. Weiterhin gibt es noch Konzert-Ukulelen, Tenor-Ukulelen und Bariton-Ukulelen. Sie alle unterscheiden sich hinsichtlich der Mensur, Größe und Stimmung. Bass-Ukulelen könnten nur bedingt in die Liste aufgenommen werden, denn sie sind vielmehr Akustik- oder E-Bässe in Miniaturformat. Ihre Stimmung in Quarten entspricht nicht der für Ukulelen typischen.

 

Alle Varianten in der Übersicht:

 

 

Mensur

Gesamtlänge

Stimmung

Sopran-Ukulele

35 cm

54 cm

hawaiianisch: g’-c’-e’-a’

klassisch: a’-d’-fis’-h’

Konzert-Ukulele

38 cm

59 cm

hawaiianisch: g’-c’-e’-a’

klassisch: a’-d’-fis’-h’

Tenor-Ukulele

43 cm

66 cm

hawaiianisch: g’-c’-e’-a’

klassisch: a’-d’-fis’-h’

Bariton-Ukulele

50 cm

77 cm

d -g -h -e’

Bass-Ukulele

~52 cm

~75 cm

‚E -‚A -D -G

 

Akkorde oder Tabulatur? Welche Notation für Ukulelen ist besser?

Wer die Ukulele nach Noten spielen will, hat die Qual der Wahl. Neben den klassischen Notenlinien sind zwei weitere Systeme der Notation am bekanntesten: Akkorde und Tabs (kurz für Tabulatur). Akkorde sind in der Regel oberhalb von Liedtexten angegeben. Wie sie zu greifen sind, zeigt eine Grifftabelle für die Ukulele. Anfänger müssen Akkorde erst lernen, um nicht jedes Mal nachschlagen zu müssen. Deshalb eignen sich Tabs für Einsteiger besser. Die sogenannte Tabulatur ist eine instrumentenspezifische Notenschrift. Die Ukulelentabulatur besteht aus vier Linien, die die vier Saiten repräsentieren. Auf der jeweiligen Linie ist eine Zahl notiert, die angibt, an welchem Bund die Saite gegriffen werden muss.

 

Das perfekte Instrument für Kinder und Profis!

Die verschiedenen Ukulelenarten machen das Instrument für ganz unterschiedliche Gruppen interessant: Aufgrund des günstigen Preises ist es perfekt für Kinder und Anfänger geeignet, die sich spielerisch damit beschäftigen wollen. Professionelle Musiker finden in der Ukulele ebenso einen interessanten Partner, der zu fast allen Musikstilen passt – längst nicht nur zu Jazz, Swing und Skiffle. Während die ersten Ukulelen aus hawaiianischem Koaholz gefertigt wurden, sind Vollkunststoffmodelle im günstigen Preissegment heute weit verbreitet. Ambitionierte Hobbymusiker greifen am besten zu einer Ukulele aus Holz mit massiver Decke.

 

Tipps zur Pflege: So haben Sie lange Freude an Ihrer Ukulele

Hört sich die Ukulele beim Spielen dumpf an oder zeigen die Saiten Verfärbungen, ist es höchste Zeit für einen Saitenwechsel. Das geht ähnlich wie bei einer Konzertgitarre: Verknotete Saite durch den Steg ziehen, auf Spannung halten, durch die Mechanik fädeln und dabei eine Reserve für die Wicklungen hinzugeben. Übrigens: Während die traditionellen Ukulelen ausschließlich Darm- und später Stahlsaiten besaßen, ist Nylon heute erste Wahl. Wird das Instrument gerade nicht gespielt, ist es am besten in einer Tasche oder einem Koffer aufgehoben, damit es weder mit Staub noch mit Feuchtigkeit in Berührung kommt.

 

Zubehör für Ukulelenspieler bei Pianelli

Sie möchten einmal wie Marylin Monroe im Hollywood-Klassiker „Some like it hot“ auf der Ukulele spielen? Oder den Beatles nacheifern, die das Instrument in ihrer Freizeit sehr gern zur Hand nahmen? Dann sind Sie im Pianelli-Onlineshop richtig. Wir führen nicht nur eine große Auswahl an verschiedenen Sopran-, Tenor-, Konzert- und Bariton-Ukulelen von namhaften Herstellern wie Ortega, sondern auch das passende Zubehör. Dazu gehören gepolsterte Taschen, Koffer für den Transport, Klemm- sowie Wandhalter und zusätzliche Saiten genauso wie ein Stimmgerät. Üblicherweise wird die Ukulele im Gegensatz zur großen Gitarre nicht mit einem Gurt versehen, doch bei uns finden Sie auch verstellbare Gurte, die das Spielen erleichtern.