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Blasinstrument – welches passt zu mir?

Blasinstrument – welches passt zu mir?

Blasinstrumente gehören zu den vielfältigsten Musikinstrumenten: Sie eignen sich hervorragend für Solodarbietungen, bereichern aber auch klassische Orchester und moderne Bigbands. Wer ein Blasinstrument erlernen möchte, hat die Qual der Wahl. Viele Kinder beginnen schon im Grundschulalter mit der Blockflöte, bleiben dabei oder schwenken nach einiger Zeit auf ein anderes Instrument wie Saxophon oder Querflöte um. Welches Blasinstrument aber tatsächlich zur individuellen Persönlichkeit eines jeden einzelnen passt, lässt sich nicht pauschalisieren. Wenn Sie für sich oder Ihr Kind auf der Suche nach dem perfekten Musikinstrument sind, lassen Sie sich in Ihrer örtlichen Musikschule beraten, nehmen Sie die verschiedenen Holz- und Blechblasinstrumente in einem Musikgeschäft einmal in die Hand und hören Sie sich Klangbeispiele an. Ob Sie klassische Konzerte besuchen, sich bei Talentwettbewerben von Schülern inspirieren lassen oder im Internet Ihrem Lieblingsinstrument lauschen – verschaffen Sie sich auf jeden Fall einen Überblick über die Klangvielfalt. Eine pauschale Empfehlung für Trompete, Klarinette und Co. lässt sich nicht aussprechen. Denn am wichtigsten beim Lernen eines Blasinstrumentes sind der Spaß und die Freude beim Üben und Spielen.

 

Die verschiedenen Arten der Blasinstrumente

Die verschiedenen Arten der Blasinstrumente

Blasinstrumente werden in Holzblasinstrumente, Blechblasinstrumente und Durchschlagzungeninstrumente unterschieden. Die Art der Tonerzeugung variiert, wobei die Atemluft immer eine Luftsäule zum Schwingen bringt. Holzblasinstrumente verfügen über eine Anblaskante, ein einfaches oder doppeltes Rohrblatt. Die bekanntesten Vertreter sind alle Arten von Flöten sowie die Klarinette, das Saxophon, die Oboe und das Fagott. Blechblasinstrumente haben ein Trichter-, Becher- oder Kesselmundstück. Hier erzeugen die Lippen des Spielers die Schwingung der Luft. In allen Varianten von Trompeten und Hörnern sowie in Posaune, Tuba, Kornett und weiteren Blechblasinstrumenten erklingen die Töne auf diese Weise. Die hierzulande beliebteste Art der Blasinstrumente mit durchschlagenden Zungen ist die Mundharmonika.

 

Welches Blasinstrument ist am leichtesten zu lernen?

Jede Menge Spaß beim Musizieren und schnelle Erfolge – welcher Neuling wünscht sich das mit seinem Instrument nicht? Doch aller Anfang ist schwer und nicht auf jedem Musikinstrument kann der Spieler schon nach wenigen Übungsstunden ein Stück vortragen. Welches Blasinstrument ist also am einfachsten zu lernen? Die Antwort auf diese Frage hängt nicht nur mit der Bauform und der Tonerzeugung zusammen, denn auch die persönliche Begabung und Hingabe spielen eine Rolle. Dennoch gibt es zwei Blasinstrumente, die zu den klassischen Einsteigerinstrumenten zählen: Die Blockflöte und die Mundharmonika. Die Blockflöte ist nicht nur kompakt und bereits für kleine Kinderhände gut zu greifen; bei ihr sind auch die Griffweisen für die Töne absolut logisch angeordnet. Wer sich intensiv mit dem Erlernen der Blockflöte auseinandersetzt, stellt schnell fest, dass es zahlreiche anspruchsvolle Stücke gibt und längst nicht nur Kinderlieder zum Repertoire gehören. Beherrscht der Spieler die Blockflöte einmal, fällt ihm der Umstieg auf andere Blasinstrumente wie das Saxophon leichter. Das zweite, eher leicht zu erlernende Musikinstrument ist die Mundharmonika. Sie ist das ideale Soloinstrument, passt sogar in die Hosentasche und muss nicht unbedingt auf Basis von Noten gespielt werden. Durch die festgelegten Tonhöhen sitzen die einzelnen Töne viel schneller und die mit dem eigenen Atem erzeugte Klangvielfalt überzeugt einfach auf Anhieb.
Welches Blasinstrument ist am leichtesten zu lernen?

 

Welche Blasinstrumente gelten als besonders schwer erlernbar?

Welche Blasinstrumente gelten als besonders schwer erlernbar?

Während die Blockflöte als eines der am leichtesten zu erlernenden Blasinstrumente gilt, hat die ihr verwandte Querflöte einen ganz anderen Ruf. Bei ihr braucht der Spieler Ausdauer, denn verschiedene Fingersätze für die Noten sind anspruchsvoller als logisch angeordnete Griffreihen. Damit der Ton auch gut klingt, bedarf es Übung und viel Luft. Denn im Gegensatz zur Klarinette fehlt bei der Querflöte das Rohrblatt, was das Anblasen des Mundstücks für Anfänger zu einer ersten Herausforderung macht. Auch Blechblasinstrumente wie die Trompete gehören zu den schwer erlernbaren Instrumenten. Das liegt vor allem an Mund und Lippen: Die Tonhöhe hängt von der Spannung der Lippen ab. Damit ein Ton auch gut klingt, ist das Training der Lippenmuskeln unerlässlich. Vor allem in der Anfangszeit dürfen Bläser nicht die Motivation verlieren, wenn sich erste Erfolge beim Spielen nicht so schnell einstellen. Mit einem guten musikalischen Gehör, Ausdauer und der richtigen Atemtechnik macht aber auch das Trompeten viel Spaß.

 

Welches Stimmgerät eignet sich?

Wer intensiv auf seinem geliebten Blasinstrument übt oder das professionelle Musizieren für sich entdeckt hat, benötigt unbedingt ein Stimmgerät. Doch im Dschungel der zahlreichen Modelle verlieren selbst Berufsmusiker schnell den Überblick. Denn Stimmgerät ist nicht gleich Stimmgerät. Die Varianten, die für Saiteninstrumente wie Geigen oder elektronische Instrumente wie E-Gitarre konzipiert sind, lassen sich prinzipiell auch für Blasinstrumente verwenden. Doch aufgrund ihres großen Funktionsumfangs sind sie einfach unnötig teuer. Besser geeignet sind Stimmgeräte, die tatsächlich für das eigene Instrument ausgelegt sind. Die wichtigste Funktion für alle Bläser liegt im integrierten Mikrofon. Denn die Verbindung zwischen dem Stimmgerät und dem Musikinstrument über einen Klinkenstecker, wie es beispielsweise beim E-Bass der Fall ist, funktioniert mit einem Blasinstrument natürlich nicht. Außerdem sollten Sie beim Kauf auf eine chromatische Abstufung achten. Das bedeutet, dass alle 12 Halbtöne über mehrere Oktaven hinweg erkannt werden. Apps für Smartphone und Tablett können die Funktionen nur in sehr eingeschränktem Umfang ersetzen, deshalb empfehlen wir allen ambitionierten Musikern unbedingt ein richtiges Stimmgerät.

Welches Stimmgerät eignet sich?

 

Blasinstrumente für Kinder und Anfänger

Möchte ein Kind unbedingt ein Instrument lernen, sollten die Eltern diesen Wunsch unterstützen und es bei der Auswahl beraten. Einige Blasinstrumente wie die Posaune oder die Tuba eignen sich für sehr junge Musiker aufgrund ihrer Größe und ihres Gewichtes jedoch nur bedingt. Die ideale Lösung kann darin liegen, zunächst ein verwandtes Instrument wie die Trompete oder das Horn zu erlernen und später zum Lieblingsinstrument zu wechseln – wenn nicht nur die Leidenschaft geweckt ist, sondern auch alle körperlichen Herausforderungen erfüllt sind. Einige Musikschulen bieten zudem ein Instrumentenkarussell an. Dabei handelt es sich um einen Kurs für Kinder und Jugendliche, die noch nicht genau wissen, welches Musikinstrument am besten zu ihnen passt. Über mehrere Wochen haben sie Gelegenheit, die verschiedenen Klänge kennenzulernen und auf unterschiedlichen musikschuleigenen Blasinstrumenten von der Flöte über die Klarinette bis hin zum Waldhorn zu spielen. Durch die praktische Übung fällt die Entscheidung viel leichter und auch ein überstürzter Kauf eines später vielleicht doch ungeliebten Instruments wird ausgeschlossen. Ob es die Möglichkeit eines solchen Schnupperkurses auch für erwachsene Anfänger in Ihrer Nähe gibt, erfahren Sie bei den örtlichen Musikschullehrern.